Züchtergemeinschaft ueber uns - chartreux von villa ingenheim- ehem.vom palmenhain
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über mich und meine Zucht

Wir, mein Ehemann Hans-Joachim und ich, Ingeborg Riedel, wohnen in der wunderschönen Stadt Potsdam-weltweit bekannt durch den Park Sanssouci mit seinen prachtvollen Schlössern. Unsere beiden Kinder sind erwachsen und haben eigene Familien.
Als Frühpensionäre haben wir viel Zeit für unsere Katzen aber auch noch andere Hobbys, die unsere Freizeit ausfüllen. So ist mein Mann aktives Mitglied der Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls e.V. (mehr Info unter: www.lange-kerls.de )und ich bin als Hautpflegeberaterin tätig. Dabei unterstützt mich das Schweizer Kosmetikunternehmen DÈESSE mit seine herausragenden Pflegeprodukten: mehr Info unter: www.deesse.com - Bei evtl. Interesse zur Tätigkeit oder Produkten, bitte direkte Kontaktaufnahme zu mir(siehe unter Kontakt) ).
Seit Ende 2002 züchte ich Chartreux-Katzen
Es hat alles begonnen mit einer Katze, die als Liebhabertier in unsere Familie kam.

Hier die Anfangsgeschichte meiner Züchterlaufbahn:
Es begann vor fast 8 Jahren, als unsere Tochter uns eine zauberhafte kleine blaue Katze mitbrachte. Sie war eine Kartäuserkatze.
Schon damals besuchte ich Katzenausstellungen und diese blauen Katzen mit ihren knuffigen Körper, dem plüschigen Fell und den runden puppigen Gesicht hatten es mir angetan.
Jedoch erkannten wir, dass diese kleine Katze sich anders entwickelte.
Sie bekam nicht diesen runden kompakten Körper, sondern eine schlanke und elegante Körperform. Das Fell wurde nicht kurz und plüschig, eher etwas länger, in der Farbe relativ dunkel.
Die Ohren standen aufrecht am Kopf und die Augen hatten einen unwahrscheinlich leuchtenden und fast geheimnisvollen Blick!!
Was war sie wirklich ?????
Als eine Freundin,ebenfalls eine Züchterin, mir den Vorschlag machte, doch einmal mit ihr eine Ausstellung zu besuchen, um diese wunderschöne Katze vorzustellen, zögerte ich erst, stimmte aber letztendlich zu und fuhr bei der nächsten Gelegenheit mit.
Völlig überrascht war ich, als man mir sagte, was für eine wunderschöne CHARTREUX ich hätte !!!!
Sie erhielt Bestnoten, wurde prämiert und bewundert.
Da ich bis dato eigentlich mit der Bezeichnung Chartreux nichts anzufangen wusste, packte mich nun der Ehrgeiz und ich begann, mich im Internet (Literatur darüber gab es leider nicht im Handel)
Mit der Rasse Chartreux zu befassen. Es gab relativ wenig Züchter, wenige Fotos und Hintergrundinformationen.
Aber eines war uns klar, unsere schöne Katze war auf keinen Fall eine British-Kurzhaarkatze, sondern glich der wirklichen Kartäuserkatze, der französischen Rassekatze mit der Bezeichnung Chartreux viel eher!!!
Ich bekam Spaß, auf Ausstellungen zu gehen, freute mich, dass meine Katze bewundert wurde, trotz der zahlreichen anderen „blauen Katzen“, die wohl jeder als Kartäuserkatze kannte (teilweise leider noch heute so!)
Vorerst als Katzenliebhaber wurde ich Mitglied in einem Katzenverein. Da so langsam der Gedanke reifte, evtl. eine Zucht zu beginnen, suchte ich mir auch einen Zwingernamen aus („vom Palmenhain“)
-Aktualisierung März 2010-03-03
Seit nunmehr über 5 Jahren einen neuen Namen für meine kleine Hobbyzucht. „von Villa Ingenheim“
Dieser Name hat für mich doppelte Bedeutung:

  1. Es steckt zum einen mein Vorname „Inge“ darin, zum anderen steht die ehemalige „Villa Ingenheim“ auf einem Gelände genau unseres Wohnhauses gegenüber!
  2. Die Geschichte dieses Gebäudekomplexes ist eng mit der preußischen Vergangenheit der Stadt Potsdam verbunden( http://de.wikipedia.org/wiki/Potsdam)
  3. Wissenswertes über das historische Gebäude und seiner heutigen Bedeutung erfahren Sie unter:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Ingenheim
Auf einer Katzenausstellung in Budapest verliebte ich mich in einen Chartreux-Kater so sehr, dass er dann mit uns nach Hause reiste!
Ja, die Natur ließ auch nicht lange auf sich warten, es wurde ein ganz aufregendes Erlebnis, als wir zum ersten Mal dann Nachwuchs hatten!!!!
In der Zeit war ich froh, das mir meine zuchterfahrene Freundin mit vielen Ratschlägen zur Seite stand.
Auch die Vermittlung der liebevoll aufgezogenen Katzenkinder gestaltete sich super. Wir lernten wirklich nette Leute kennen, die sich natürlich auf Anhieb in die kleinen süßen Fellzwerge verliebten.
Der Tag des Abschiedes war denn doch ganz schlimm, Tränen flossen und es dauerte eine ganze Weile, bis ich wieder begriff, dass es noch die beiden „Großen“ gibt, die unsre ganze Zuwendung brauchen.
Mehr ein Zufall bescherte uns dann unsere kleine Donauprinzessin
Blue Melodie Anabelle, auch sie war in Ungarn geboren, hatte einen exellenten Stammbaum mit französischen Vorfahren (wie eigentlich normalerweise jede Chartreux hat!) und sollte unsere Zucht bereichern.
Leider wurde uns bald klar, dass sich die beiden Mädels absolut nicht vertrugen. Wir waren darüber sehr traurig, versuchten alles nur Erdenkliche, um sie dazu zu bewegen, sich wenigstens zu akzeptieren!
Wir standen es fast ein Jahr durch, dann gaben wir verzweifelt auf, konnten einfach nicht mehr, ständig, beide Mädels getrennt halten, jede aber einzeln viel Liebe und Zuwendung zukommen zu lassen.
Die Entscheidung, welche von beiden Katzen herzugeben, fiel unheimlich schwer. Sie waren einzeln zauberhafte und ganz liebe Tiere-
Anabelle hatte nach Ratschlägen und Diskussionen, auch im Hinblick auf ihre tadellosen nachgewiesenen Vorfahren, eben die größere Chance, meine „Stammmutter“ für meine Chartreux-Zucht zu werden.
Da der Kater leider anfing, seine „Männlichkeit“ duftmäßig in der Wohnung zu zeigen, beschlossen wir, beiden die Chance zu geben, ein glückliches und zufriedenes Leben als Liebhabertiere in einer ganz lieben Familie zu geben!!
Das ist uns wirklich sehr schwer gefallen, es ist noch viel schwerer, ein erwachsenes Tier als ein Kitten herzu geben!
Aber, wenn man in einem Mietshaus nur eine 3-Zimmerwohnung hat, hat man Grenzen, darüber muß man sich im Klaren sein, wenn man als Züchter anfängt.
Als unser Nevio les Chlochardes dann bei uns einzog, mit Anabelle traumhaft schöne Kinder machte, waren wir überglücklich!!
Es war eine Eintracht unter den Katzen, wirklich toll!
Wir fanden im darauf folgenden Jahr für Anabelle eine hübschen und typvollen fremden Zuchtkater, der sie auch freudig deckte!
Von dieser Verpaarung behielten wir uns unsere Menina
. Als Menina dann von Nevio Mama wurde, blieb unser Sonnenschein Josephine bei uns.
Sehr traurig waren wir, als wir unsere Anabelle nach einer schweren Krankheit kastrieren lassen mussten. Leider gab es keinen anderen Ausweg.
Menina ähnelt ihr dermaßen, das wir sie heute noch oft verwechseln!
Wir entschieden uns nun, einen anderen Kater, mit fremden Blutlinien aus einer anerkannten Zucht zu uns zu holen.
Unser Ronaldo My French Kiss
Er ist der absolute Traumkater !!!! Sein Wesen ist umwerfend, lieb sehr anhänglich und wirklich vom Standard her vollkommen!
Danke, liebe Inge Berger, dass wir von Dir diesen tollen Kater haben durften!
Ja, so wird es nun bei uns im Jahre 2009 weiter gehen mit der Chartreux-Zucht und wir wünschen uns gesunde und vielversprechende Katzenkinder und ein weiter so friedliches und glückliches Zusammenleben mit unseren 4-Beinern!
Sie sind eine unheimliche Bereicherung in unserem Leben, sie geben uns soviel Liebe und Geborgenheit, dass man manchmal verschämt denkt, ob man ihrer auch wirklich gerecht wird ?
Glücklich sind wir auch, dass mit unseren Katzenkindern alle neuen Eltern sehr glücklich sind! Es ist die Erfüllung einer Zucht, andere Menschen ebenfalls mit diesen einmaligen Katzen glücklich zu machen !
Ich nehme mir für die Auswahl der neuen Eltern sehr viel Zeit. Bis jetzt habe ich immer sozusagen „mein Bauchgefühl“ sprechen lassen, es hat auch schon nein gesagt, und das war dann richtig (für mich und das Tier)
Schön, eine Weile mit Fotos und Berichten ein wenig das Leben der „Ehemaligen“ zu verfolgen. Aber irgendwann muß man halt lernen, auch „loszulassen“!


Nachsatz
September 2010

Ich habe mir durch ein jahrelanges gezieltes Zuchtprogramm mit großer Sorgfalt meine Zuchttiere ausgewählt. Dabei auch Rückschläge und Enttäuschungen erlebt. Aber ich bin sehr stolz heute auf das, was ich erreicht habe und liebe meine Tiere über alles. Sie sind für mich und meinem Mann viel mehr als Zuchttiere, sondern liebenswerte Familienmitglieder, die auch bei uns mit Sicherheit ihren "Lebensabend" verbringen werden. Dem Nachwuchs von ihnen vorrangig als Liebhabertier ein optimales Zuhause zu bieten, war, ist und wird auch in Zukunft mein Bestreben sein .Dafür wird ein neues Zuhause sehr wohlwollend geprüft. Ob gegebenenfalls ein besonders schönes Kitten von mir in eine Zucht vermittelt wird, werde ich sorgfältig prüfen. Selbstverständlich bin auch ich der Auffassung, dass mit ausgewählten Tieren für den Fortbestand und Festigung der Rasse gesorgt werden muss. Aber alles in seinem Rahmen. Nur, weil jemand es plötzlich schick findet, oder aus reinen kommerziellen Gründen meint, Chartreux-Züchter zu werden lehne ich ab. Darum sollte bei "Anfängern" schon ein klares Zuchtziel vorliegen und auch eine gefestigte Vorstellung und Kenntnisse von einer Züchterlaufbahn. Hier spielen dann ebenfalls für mich Ehrlichkeit, Sympathie und Vertrauen eine entscheidende Rolle.